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„Verständliche Sprache darf kein Zufall sein“: Hermann Gröhe im Interview über die Zukunft von Patientenbriefen

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister a. D. und amtierender DRK-Präsident, unterstützt die Vision von „Was hab’ ich?“ bereits seit 2016. Anlässlich unseres 15-jährigen Jubiläums haben wir mit ihm ein Interview über die Rolle verständlicher Gesundheitskommunikation geführt. Dabei fand er klare Worte für den flächendeckenden Einsatz unserer Patientenbrief-Software.

Für Gröhe ist eine verständliche Kommunikation kein optionales Extra, sondern die Basis für Selbstbestimmung im Gesundheitssystem: „Verständliche Sprache darf kein Zufall sein, sie muss Teil guter Versorgung werden.“

Hermann Gröhe und Ansgar Jonietz 2016

Hermann Gröhe und Ansgar Jonietz 2016 (BMG/Krampe)

„Die Patientenbriefe haben ihre Wirksamkeit bewiesen.“ Obwohl Kliniken und Gesundheitseinrichtungen aktuell unter starkem Druck stehen, lohne sich der Einsatz von Patientenbriefen laut dem ehemaligen Minister immer. Um die flächendeckende Umsetzung zu realisieren, sieht er alle Akteure in der Pflicht. Es brauche die richtigen politischen Rahmenbedingungen sowie die Integration des Themas in die medizinische Ausbildung: „Daher müssen hier alle Beteiligten zusammenwirken, um Patientenbriefe zu ermöglichen: Politik, Krankenkassen, Ärzteschaft und Krankenhäuser.“

Neben dem rein praktischen Nutzen betont Gröhe hauptsächlich die menschliche Komponente verständlicher Entlassbriefe:

„Wer Informationen verständlich macht, schenkt Halt und ermöglicht Selbstbestimmung. Ihr Einsatz verbindet fachliche Sorgfalt mit echter Hinwendung zu den Patientinnen und Patienten.“

Das gesamte Interview mit Hermann Gröhe und der „Was hab‘ ich?“-Ärztin Rebekka Post können Sie in unserer digitalen Jubiläumsbroschüre nachlesen.

Hier geht es zur Broschüre