Unsere Lösungen
Patientenbriefe
Wer im Krankenhaus war, benötigt verständliche Informationen zum Nachlesen. Der fachsprachliche Arztbrief richtet sich allerdings nicht an Laien. Daher haben wir in vielen Jahren Detailarbeit eine Lösung entwickelt, wie Kliniken ohne Mehraufwand verständliche Entlassdokumente ausgeben können: Patientenbriefe.
Unsere Patientenbriefe werden komplett automatisiert auf Basis der Daten im Klinikinformationssystem erstellt. Mit Hilfe tausender ärztlich geprüfter Textbausteine entsteht ein leicht verständlicher Brief, der über die durchgeführten Untersuchungen, Diagnosen und die Behandlung informiert. Dazu passt unsere speziell entwickelte Software die Bausteine individuell an und führt sie jeweils zu persönlichen Patientenbriefen zusammen.
Der Patientenbrief erhöht die Chance auf ein höheres Gesundheitskompetenz-Level um 67 Prozent.
Über 90 Prozent der Patient:innen lesen ihren Brief ausführlich, etwa drei Viertel zeigen ihn außerdem ihren Angehörigen, manche sogar ihrer Hausärzt:in. Eine umfangreiche Innovationsfonds-geförderte Studie der TU Dresden konnte zeigen: Patientenbriefe sind ein wirksames Mittel zur Steigerung der Gesundheitskompetenz.
Mehr erfahren über PatientenbriefeIm Gesundheitswesen und der Politik setzen wir uns stetig dafür ein, dass Patientenbriefe als Teil der Regelversorgung zukünftig allen Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt zugutekommen – so, wie es der Gemeinsame Bundesausschuss in der abschließenden Bewertung unseres Projekts empfohlen hat. Wir entwickeln Patientenbriefe außerdem kontinuierlich weiter, beispielsweise für den ambulanten Sektor oder als mehrsprachiges Angebot.
Medizinische Redaktion
Mit unserem erfahrenen interdisziplinären Team realisieren wir schnell und wirkungsvoll sinnvolle Projekte.
Unsere hauptamtlich tätige ärztliche Redaktion vereint medizinisches Fachwissen mit umfassender Erfahrung in der
laienverständlichen Aufbereitung von Gesundheitsinformationen. So entstehen qualitativ hochwertige Inhalte, die
wir sorgfältig recherchieren, erstellen, prüfen und überarbeiten.
Unsere Arbeitsweise orientiert sich an anerkannten Qualitätsstandards: Was hab’ ich?
gehört zu den
Unterzeichnern der Guten Praxis Gesundheitsinformation 2.0.
Unsere Texte erfüllen die dort beschriebenen Anforderungen an die Qualität evidenzbasierter
Gesundheitsinformationen. Die konkrete Umsetzung der Anforderungen dokumentiert
unser Methodenpapier.
Referenzen
Wir sind für die redaktionelle Betreuung des Nationalen Gesundheitsportals des Bundesministeriums für Gesundheit verantwortlich.
Bei der Kommunikation zum Infektionsschutz leisten wir inhaltlich-fachliche Unterstützung für das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (ehemals BZgA).
Regelmäßig prüfen wir Texte, Grafike und Videos der Stiftung Gesundheitswissen auf Verständlichkeit und fachliche Richtigkeit.
Gemeinsam mit der Careum-Stiftung erproben wir in Zürich den Einsatz eines von uns entwickelten Tools zur schnellen Erstellung verständlicher Patientenbriefe in der Rückenschmerz-Ambulanz.
In Zusammenarbeit mit der BAG SELBSTHILFE und verschiedenen Selbsthilfeorganisationen haben wir die Website selbst-verstehen.de ins Leben gerufen, auf der sich detailliert erläuterte Beispielbefunde für verschiedene Krankheiten finden.
Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung haben wir ein umfangreiches Online-Lexikon medizinischer Begriffe geschaffen. Dieses Lexikon ist auf dem Nationalen Gesundheitsportal eingebunden.
Für die Long-COVID-Website des Bundesministeriums für Gesundheit erstellen und lektorieren wir regelmäßig Inhalte.
Im Rahmen eines EU-geförderten Projekts zur Optimierung von Beatmungseinstellungen entwickeln wir Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation, unter anderem durch eine Software zur Erstellung verständlicher Angehörigenbriefe.
Weitere Referenzen
- AOK Bundesverband: Erstellung einer Liste medizinischer Begriffe mit verständlichen Erläuterungen
- DEGAM – Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: Sprachliche Überarbeitung der
Patienteninformation
Erhöhter TSH-Wert – Verdacht auf Schilddrüsenunterfunktion
- Gelbe Seiten: Erstellung redaktioneller Beiträge für den Bereich
Gesünder Leben
- Magazin
so gesund
: Erstellung redaktioneller Beiträge - med info GmbH: Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens für Aufklärungsgespräche, Erarbeitung von schriftlichen Patienteninformationen zu verschiedenen Allergien
- Servicebuch Auge: Erstellung leicht verständlicher Texte rund um das Thema Auge für das Buch.
- Smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland: Erstellung leicht verständlicher Patienteninformationen
Kommunikationskurse
Was hab’ ich?im Rahmen von Kommunikationskursen oder durch ihr ehrenamtliches Engagement für eine verständliche, patientenorientierte Kommunikation sensibilisiert.
Unser Online-Kurs Verständlich kommunizieren: Patientenorientierte Sprache
richtet sich an alle Menschen, die beruflich im Gesundheitswesen tätig sind.
Der Kurs vermittelt relevantes Hintergrundwissen rund um Gesundheitskompetenz, Patientenorientierung und den
Informationsbedarf von Patient:innen. Anschließend erlernen die Teilnehmer:innen konkrete Möglichkeiten und
sprachliche Regeln, um Informationen verständlich und zielgerichtet zu überbringen. Der Kurs ist als ärztliche
Fortbildung zertifiziert.
Wer sich ehrenamtlich als Mediziner:in bei Was hab’ ich?
engagiert, erhält zusätzlich zum
Kommunikationskurs ein individuelles Training, um medizinische Befunde verantwortungsvoll in einfacher Sprache
erläutern zu können. Die ersten Befundübersetzungen werden von unserem hauptamtlichen Team begleitet, das
Feedback gibt und bei Fragen zur Seite steht. Und mit jeder Befunderläuterung fällt es den ehrenamtlichen
Übersetzer:innen leichter, laienverständlich zu kommunizieren.
Was hab’ ich?ist eine super Sache! Gerade beim Übersetzen der Befunde ist mir aufgefallen, wie schwer es einem nach jahrelangem Studium fällt, sich laienverständlich auszudrücken.
Unser Wissen rund um patientenorientierte Kommunikation und einfache Sprache in der Medizin geben wir darüber hinaus in Workshops und Seminaren weiter. Unter anderem schulen wir die Gutachter:innen des Medizinischen Dienstes Nordrhein darin, eine verständliche Sprache in ihren Gutachten zu verwenden. Auch Kurse und Wahlfächer an Universitäten haben wir bereits mehrfach angeboten.
Was hab’ ich?trainiert die Übersetzung von Medizinerlatein in patientenverständliches Deutsch und erleichtert damit die so wichtige Arzt-Patienten-Kommunikation im Berufsalltag. Das von Medizinstudenten entwickelte Lehrkonzept hat die Stiftung Hochschulmedizin Dresden ebenso überzeugt wie die innovative Didaktik, die E-Learning mit persönlicher Fachbetreuung kombiniert.
Was hab’ ich?durchgeführt wurde, zeigte sich, dass die Studierenden durch kontinuierliches, supervidiertes Übersetzen von Patientenbefunden ihre laienverständliche Kommunikation verbessern konnten. Die Studierenden achten im Patientenkontakt nun stärker auf eine laienverständliche Sprache.
Befundübersetzungen
Ob MRT-Befund, Entlassbrief oder Operationsbericht – wer seinen medizinischen Befund nicht versteht, kann ihn
bei Was hab’ ich?
hochladen. Ein ehrenamtliches Team aus Medizinstudierenden und Ärzt:innen erläutert
den Befund dann in einer leicht verständlichen Sprache. Zusätzlich gibt es relevantes Hintergrundwissen sowie
bei Bedarf individuell zugeschnittene und beschriftete Abbildungen, die anatomische Grundlagen veranschaulichen.
Die Befundübersetzung erfolgt ehrenamtlich und ist kostenlos. Wir möchten, dass alle Menschen die Chance haben, ihre medizinischen Befunde zu verstehen und auf dieser Grundlage gute Gesundheitsentscheidungen zu treffen.
Ich danke Ihnen für die Übersetzung. Sie hat mir weitergeholfen. Dazu habe ich viele nützliche Informationen erhalten. Toll! Ich denke, es wird Zeit mit dem Rauchen aufzuhören.
Es war eine große Erleichterung, diese Übersetzung zu lesen! Hab einfach alles sofort verstanden. Kein Rätseln und endloses Rumsuchen bei Google. Mir gehts gleich viel besser.
Die Übersetzung versetzt mich zum ersten mal in die Lage, mit dem nächsten Facharzt einigermaßen auf ‚Augenhöhe‘ zu sprechen.
Kontakt
Mehr über unsere Tätigkeit und deren Hintergründe erfahren Sie in unserer Jubiläumsbroschüre:
Broschüre 15 Jahre Was hab’ ich?
PDF, Stand: Januar 2026
Sie haben Interesse an einem Workshop oder möchten gemeinsam mit uns ein Projekt im Bereich Gesundheitskommunikation realisieren? Sie suchen nach erfahrenen Autor:innen oder Lektor:innen für medizinische Texte? Sie legen Wert auf hohe Qualität, verbindliche Absprachen und schnelle Umsetzung?
Wir freuen uns über Ihre Nachricht an kontakt@washabich.de