Medizinstudenten übersetzen Befunde
in eine für Patienten leicht verständliche Sprache. Sei dabei.

Wir bilden Mediziner zu guten Kommunikatoren aus

Was hab' ich? hilft nicht nur Patienten, ihre Befunde zu verstehen – im Rahmen von universitären Was hab' ich?-Kursen lernen Medizinstudenten auf dieser Online-Plattform, wie man verständlich mit Patienten spricht. Lesen Sie, mit welchem Kurskonzept Was hab' ich? Mediziner zu guten Kommunikatoren ausbildet.

Praxisberichte

Lesen Sie, an welchen Institutionen bereits erfolgreich Was hab' ich?-Kommunikationskurse durchgeführt wurden:


DresdenWahlfach an der Medizinischen Fakultät seit Winter 2014

Prof. Dr. Michael Meurer

Das Wahlfach Was hab' ich? trainiert die Übersetzung von Medizinerlatein in patientenverständliches Deutsch und erleichtert damit die so wichtige Arzt-Patienten-Kommunikation im Berufsalltag. Das von Medizinstudenten entwickelte Lehrkonzept hat die Stiftung Hochschulmedizin Dresden ebenso überzeugt wie die innovative Didaktik, die E-Learning mit persönlicher Fachbetreuung kombiniert. Prof. Dr. Michael Meurer,
Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der
Stiftung Hochschulmedizin Dresden

Um künftige Mediziner schon während des Studiums für patientengerechte Kommunikation fit zu machen, beschreitet die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus mit dem Was hab' ich?-Team neue Wege in der Mediziner-Ausbildung. Seit dem Wintersemester 2014/15 wird in Dresden das Wahlfach Was hab' ich? angeboten. Möglich wurde das auch Dank der finanziellen Unterstützung dieses innovativen Lehr-Angebots durch die Stiftung Hochschulmedizin Dresden.

Prof. Dr. Antje Bergmann

Unsere Nachwuchsmediziner sollen verstärkt und von Anfang an lernen, auf Augenhöhe mit den Patienten zu kommunizieren. Denn nur wer weiss, was er hat, kann sagen was er will, nur wer genau weiss, was ihm wirklich fehlt, kann sagen was er braucht! Prof. Dr. Antje Bergmann,
Bereich Allgemeinmedizin an der
Medizinischen Fakultät Dresden

Das Wahlfach wurde auf Seiten der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus von Frau Prof. Antje Bergmann, Professorin für Allgemeinmedizin, betreut und unter dem Dach des Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrums (MITZ) angeboten. Prof. Bergmann, die selbst auch als Allgemeinmedizinerin praktiziert, sieht in dem Wahlfach eine hervorragende Ergänzung des Studiums. Unsere Nachwuchsmediziner sollen verstärkt und von Anfang an lernen, auf Augenhöhe mit den Patienten zu kommunizieren, unterstreicht Prof. Bergmann. Denn nur wer weiss, was er hat, kann sagen was er will, nur wer genau weiss, was ihm wirklich fehlt, kann sagen was er braucht!

Kursfakten

Institution Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
Fachbereich Allgemeinmedizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum
Kursmodule Startmodul (Präsenzveranstaltung)
Fünf Online-Übungen
Abschlussmodul mit Prüfung (Präsenzveranstaltung)
Teilnehmerzahl 20 Medizinstudierende im 8. bis 10. Fachsemester
Zeitraum Oktober bis Dezember 2014
Förderung Stiftung Hochschulmedizin Dresden

Das Wahlfach wurde erstmalig in Deutschland durchgeführt – Dresden hat somit eine Vorreiterrolle. Vorteile und Neuerungen gegenüber bestehenden Konzepten sind, dass es ein E-Learning-basiertes Kommunikationstraining ist und die Fachbereiche, in dem die Kommunikation gelernt wird, vom Studenten selbst gewählt werden können. Dieses individuelle Lernen erfolgt in 1:1-Betreuung durch einen erfahrenen Supervisor – so kann ohne Gruppendruck offen an individuellen Schwächen gearbeitet werden. Während die Studenten lernen, helfen sie gleichzeitig Patienten – denn sie lernen an echten Fällen. Nach Abschluss des Wahlfachs nutzten alle Teilnehmer die fakultative Möglichkeit, ehrenamtliches Mitglied der Plattform washabich.de zu werden. Auf diese Weise können die ehemaligen Teilnehmer ihr Kommunikationstraining kostenfrei und auf freiwilliger Basis fortsetzen.

Aus der Presse

Deutsches Ärzteblatt

15.10.2014Deutsches Ärzteblatt

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden geht neue Wege in der Medizinerausbildung.

Zum Artikel auf aerzteblatt.de

DIE ZEIT

14.11.2014DIE ZEIT

Schon Medizinstudenten werden auf Fachsprache gedrillt. Jetzt lernen sie an der Uni, sich verständlich auszudrücken.

Zum Artikel auf zeit.de


HamburgPJ-Kurs am Universitätsklinikum im Sommer 2014

Prof. Dr. Sigrid Harendza

In dem Kurs, der am UKE mit Unterstützung des Förderfonds Lehre in Kooperation mit Was hab' ich? durchgeführt wurde, zeigte sich, dass die Studierenden durch kontinuierliches, supervidiertes Übersetzen von Patientenbefunden ihre laienverständliche Kommunikation verbessern konnten. Die Studierenden achten im Patientenkontakt nun stärker auf eine laienverständliche Sprache. Prof. Dr. Sigrid Harendza,
Innere Medizin und Ausbildungsforschung an der
Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg

Seit über vier Jahren werden bei Was hab' ich? Medizinstudenten darin geschult, komplizierte medizinische Sachverhalte leicht verständlich zu erklären – im Frühjahr 2014 wurde diese Kommunikationsausbildung erstmals Teil der medizinischen Lehre. In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf startete ein Kurs für 24 Medizinstudenten, die zu dieser Zeit ihr Praktisches Jahr absolvierten.

Kursfakten

Institution Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Kurs Startseminar (Präsenzveranstaltung)
Fünf Online-Übungen
Abschlussseminar mit Prüfung (Präsenzveranstaltung)
Teilnehmerzahl 24 Medizinstudierende im Praktischen Jahr
Zeitraum Mai bis Juli 2014
Förderung Förderfonds Lehre der Medizinischen Fakultät Hamburg

Über 14 Wochen hinweg haben die angehenden Ärzte Befunde übersetzt und sind dabei individuell von einem Supervisor aus dem Was hab' ich?-Team betreut worden. Der Kurs hat probeweise einen Teil der Pflichtvorlesungen während des Praktischen Jahres ersetzt. Ziel des erstmaligen Angebotes war es, die Studenten für eine gute Arzt-Patient-Kommunikation zu sensibilisieren und sie mit dem nötigen Know-how für verständliches Erklären auszustatten.

Den Start des Kurses bildete ein dreistündiger Workshop, in dem die Grundlagen zu laienverständlichen Erklärungen erläutert und diskutiert wurden. Den hohen Anspruch an die Verständlichkeit, den die Jungmediziner sich im Workshop erarbeiteten, setzten sie anschliessend in den Übersetzungen für Nutzer der Internetplattform washabich.de um. Hier absolvierten sie den an bisher mehr als eintausend ehrenamtlichen Medizinern erprobten Ausbildungsprozess im Rahmen der Befundübersetzungen. Ärztin und Supervisorin Luise Beickert lobt das Engagement und den schnellen Lernfortschritt der Teilnehmer: Die Studierenden nahmen die individuelle Arbeit an ihren Stärken und Schwächen sehr positiv auf und schafften es dadurch, sich schnell zu verbessern.

Der Kurs wurde aus Mitteln des Förderfonds Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf finanziert und wissenschaftlich ausgewertet, um Erkenntnisse über die Wirkung von Was hab' ich? in der Lehre sowie Erfahrungen für Kooperationen mit weiteren medizinischen Fakultäten zu sammeln.

Aus der Presse

Deutsches Ärzteblatt

Deutsches Ärzteblatt 2014; 111(38)Deutsches Ärzteblatt

Frage der Woche: Warum ist es wichtig, dass Medizinstudierende lernen, medizinische Befunde laienverständlich zu erklären?

Zum Artikel auf arzteblatt.de

Letzte Änderung dieser Seite: 29.10.2018

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